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NetApp on Azure

Microsoft und NetApp haben seid geraumer Zeit eine intensive Kooperation angestrebt und aus Dieser ist ein Service in Azure entstanden, der sich Azure NetApp Files nennt. Zur Zeit ist dieser Service noch im „preview“ und kann über die Azure Website angefordert werden.

Mit Hilfe von Azure NetApp Files können in der Microsoft Cloud NetApp basierte NFS-Shares für Infrastrukturen bereitgestellt werden und in entsprechenden in Azure Ressourcen wie Virtuellen Computern, Analytics Services, SQL Server oder auch SAP HANA für Azure verwendet werden.

Konzept

Innerhalb einer Azure Subscription können mehrere NetApp Konten angelegt werden, diese Konten können wiederum mehrere Kapazitätspools beinhalten in denen dann wiederum ein oder mehrere Volumes verankert werden. An den Pools werden schon Eigenschaften festgelegt, wie z.B. der Performance Level.

vgl. dazu Dokumentation auf Azure

Wichtig dabei ist zu verstehen, dass die Volumes dann wirklich auf einem NetApp System in den Microsoft Rechenzentren liegen und nicht über z.B. Azure Blob Storage abgebildet werden. Aus dem Azure Portal kann also direkt auf NetApp Hardware ein Enterprise Filesystem bereitgestellt werden. Dazu wird, wie auch bei anderen Azure Services, der Azure NetApp Files (ANF) Service über ein dediziertes Subnet (vgl. Azure Docs) Azure in die Infrastruktur integriert. Folgendes Schaubild zeigt dies recht anschaulich:

Die in dem Schaubild eingezeichneten Export Policy dient dazu den Zugriff auf ein Volume über Regeln zu beschränken. Pro Volume können zur Zeit bis zu 5 Regen gesetzt werden und dadurch Zugriffe auf read/write, Read only oder no access beschränkt werden.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass von den einzelnen Volumes, wie von NetApp ONTAP gewohnt Snapshots gemacht werden können, die nicht die normale Performance der Volumes beeinflussen.

NetApp Cloud Volumes kurz erklärt auf YouTube

Noch ein paar Fakten zu ANF

  • ANF unterstützt zur Zeit NFSv3, v4, v4.1 und sogar SMB in der Preview Version
  • Die Verschlüsselung von Data-at-rest wird auf der NetApp Volume Encryption (NVE)-Technologie basieren und die Verschlüsselung auf einer individuellen NFS-Fileshare-Ebene unterstützen. Die Verwendung eines Key-Managers wie Azure Key Vault wird für einen zukünftigen Release vielleicht kommmen
  • ANF wird maximal 255 Snapshots pro Azure NFS FileShare unterstützen.
  • Die Abrechnung des Service wird auf Kapazität basieren (erste Information auf der Azure Site)

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